Hautkrebs

Hautkontrollen sind eine wichtige Grundlage zur Früherkennung von Hautkrebs und sollten einmal im Jahr beim Hautarzt durchgeführt werden. Da es im fortgeschrittenen Erwachsenenalter aufgrund der UV-bedingten Hautschäden häufiger zu Veränderungen der Haut (wie Pigmentflecken, Rötungen, Keratosen und Alterswarzen) kommt, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit einem digitalen Auflichtmikroskop unumgänglich.

Als Faustregel gilt: Je früher Hautkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Chancen auf vollständige Heilung.

Digitale Auflichtmikroskop-Untersuchung mit Body Scanner

Dabei handelt es sich um eine schmerzlose Untersuchung der Hautveränderungen mit einem digitalen Auflichtmikroskop mit einer bis zu 70-fachen Vergrößerung. Dadurch können auch kleine Veränderungen sehr gut beurteilt werden. Mit einem Laserscanner kann der ganze Körper erfasst und bei der nächsten Untersuchung können durch Abgleichen der Aufnahmen neue Veränderungen erkannt werden. Auch neue Muttermale oder Veränderungen in bestehenden werden so problemlos entdeckt.

Häufige Formen von Hautkrebs

Der „weiße Hautkrebs“ entsteht meist im fortgeschrittenen Alter durch eine allmähliche Veränderung der oberen Hautschichten. Vorstufen (aktinische Keratosen) machen sich als kleine Hautrötungen mit Schuppen bemerkbar, die über Wochen und Monate nicht mehr vollständig abheilen. Andere Formen beginnen als kleine perlartige, hautfarbene Knötchen (Basalzellkarzinom) oder als stark verhornte und aufbrechende Tumore (Plattenepithelkarzinom). Der „weiße Hautkrebs“ wird je nach Form, Fortschritt, Größe und Lage mit unterschiedlichen Therapien behandelt. Dazu gehören sowohl minimal invasive Behandlungen mit topischen Präparaten (Cremen, Gels) als auch die Photodynamische Therapie und chirurgische Entfernung.

Der „schwarze Hautkrebs“, auch als Melanom bezeichnet, kann in jedem Alter auftreten und ist einer der bösartigsten Hauttumore. Je nach Diagnose werden nach chirurgischer Entfernung auch unterstützende Therapiemaßnahmen eingesetzt.